Wer bei uns vietnamesischen Kaffee kaufen will, steht meist vor dem gleichen Problem: Im Asia-Laden ist das Regal voll mit Packungen, die du nicht lesen kannst, und online sind die Beschreibungen widersprüchlich. Statt einer Rangliste mit erfundenen Testergebnissen bekommst du hier Kriterien, mit denen du selbst entscheidest.
Robusta oder Mischung? Fast die gesamte vietnamesische Ernte, rund 95 %, ist Robusta. Eine Packung mit dem Wort „Robusta“ ist daher kein schlechtes Zeichen, sondern der Normalfall. Manche Mischungen enthalten zusätzlich Arabica, das macht sie milder. Warum das so ist, erklärt der Guide Robusta oder Arabica.
Röstung. Typisch ist eine dunkle Röstung, teils mit Butter, Zucker und Aromen (im Land „rang bơ“ genannt). Das ergibt Schokolade und Karamell. Wenn die Packung „hell“ oder „fruchtig“ verspricht, bekommst du einen anderen Kaffee.
Mahlgrad. Für den Phin mittelgrob. Gemahlen gekaufter Kaffee ist bequem, hält aber kürzer. Ganze Bohnen schmecken runder, brauchen aber eine Mühle.
Zutaten lesen. Manche vietnamesische Mischungen enthalten Aromen. Das ist Teil des Stils, aber gut zu wissen, wenn du es pur und ohne Zusätze magst.
Frische. Schau auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und auf die Lagerung. Ein angebrochener Beutel gehört luftdicht verschlossen.
Passender Filter. Alles zur Wahl des richtigen Phin steht im Phin-Kaufratgeber.