Wenn du ein Cơm tấm Rezept suchst, suchst du eigentlich zwei Dinge: einen Reis und einen Teller. Der Reis ist Bruchreis, also gạo tấm, die gebrochenen Stücke des Langkornreises. Der Teller ist ein Straßenklassiker, der heute vor allem mit Sài Gòn verbunden wird: gegrilltes Schweinekotelett, ein Spiegelei, eingelegtes Gemüse, Gurke und Tomate und dazu Fischsoße, die du über alles gibst.
Dass dieser Reis aus Bruchstücken besteht, wirkt auf den ersten Blick wie ein Nachteil. In der Praxis ist es das Gegenteil. Die kleinen Stücke garen schnell, nehmen Soße auf und haben einen weichen, leicht körnigen Biss. Wer Cơm tấm einmal gegessen hat, erkennt den Reis auch ohne Fleisch.
Die Herkunft ist umstritten: Früh wird das Gericht mit armen Familien im Süden verbunden, und heute gilt es als Wahrzeichen der Saigoner Küche. Es gehört zum Straßenessen des Südens. Wie sich Bruchreis von anderen Sorten unterscheidet, erklärt der Guide zu den Reissorten.