Der wichtigste Schritt passiert, bevor du den Herd anmachst: das Einweichen. Der Reis muss Wasser aufnehmen, sonst gart er ungleichmäßig. Die Faustregel lautet: etwa 6 bis 8 Stunden, am bequemsten also über Nacht. Danach abgießen, abtropfen lassen und in den Dämpfer geben.
Im Topf steht nur wenig Wasser, so wenig, dass es den Dämpfereinsatz nicht berührt. Ein sauberes Tuch oder ein Stück Backpapier im Einsatz verhindert, dass die Körner durch die Löcher fallen. Deckel drauf und garen, etwa 30 bis 40 Minuten, bei größeren Mengen entsprechend länger. Zwischendurch wendest du den Reis einmal mit einem Holzlöffel, damit oben und unten gleichmäßig weich werden. Wenn das Wasser im Topf knapp wird, gieße heißes Wasser nach, nicht kaltes.
Ob der Reis fertig ist, merkst du am Biss: Die Körner sind weich, ohne harten Kern, und kleben zusammen. Noch ein paar Minuten bei geschlossenem Deckel ruhen zu lassen, hilft.
Der Dämpfer ist die wichtigste Anschaffung. Bambus ist günstig und gibt ein leichtes Aroma, Metall ist robuster und leichter zu reinigen.